Wir kämpfen weiter für Persönlichkeiten wie unseren HappyBoy ❤️


Happyboy war eines von über 11 Millionen in Deutschland unter widrigsten bis erbärmlichsten Bedingungen gehaltener Mastschweine. Wir gehen in unserer empfindungsarmen Spaß- und Unterhaltungsgesellschaft mit Sachen besser um als mit diesen sensiblen Mitgeschöpfen. Insgesamt leiden in der deutschen Massentierhaltung über 27 Millionen Schweine. Man muss sich tatsächlich vor Augen führen, daß jährlich 20000000 (20Mio.)!!! Schweine weltweit im Müll landen. Ist das das menschliche Bewusstsein fürs Leben? Die Tiere sind völlig überzüchtet hin zu stark beschleunigtem Wachstum um in Rekordzeit viel Masse anzusetzen. Zum Vergleich – ein Hausschwein ist in der Regel physisch ausgewachsen mit 3-4 Jahren, Schweine in der konventionellen Massentierhaltung mit 6 Monaten. Im Kindesalter schon hat Happyboy somit ein Gewicht von 125 Kg gehabt durch Zucht im Zusammenwirken mit intensiver Fütterung.


Mastschweine werden bewegungsarm in engen Buchten untergebracht, was letztendlich zu Verletzungen und schmerzhaften Einschränkung am Bewegungsapparat führt – hinzu kommt das Tragen eines stetig viel zu hohen Körpergewichts für Knochen und Gelenke – die Liste der Krankheiten und Beschwerden bei Schweinen in der intensiven Tierhaltung ist lang. Der permanent harte Untergrund ist eine enorme Belastung und ursächlich für viel Leid in der kurzen Zeit dieses tristen Lebens.


Man spürt bei Happyboy die enorme physische Gewalt, die ihm in den ersten 6 Monaten seines noch kurzen Lebens schon nur aufgrund seiner früheren räumlichen Umgebung und der Züchtung zu Teil wurde. Er kam kurz vorm Schlachten, hatte also fast alles durch. Er liegt viel, mit anderen seines Alters kann er natürlich nicht ganz mithalten, holt jedoch das Beste aus seiner Situation, neckt auch schon mal und beteiligt sich. Wir sehen unsere anderen Schweinekinder und erkennen das größte Unrecht, was Brüdern und Schwestern, wie Happyboy hier zu teil geworden ist. Wir spüren welche Fähigkeiten in Happyboy schlummern. Er versucht permanent seinen Gefühlen und Emotionen uns gegenüber Ausdruck zu verleihen und hat seine ganz eigenen Arten, das zu tun. Er liebt die Nähe und ist aber in keiner Sekunde vereinnahmend in seiner Situation.


Wir danken allen, die sich für Persönlichkeiten, wie unseren Happyboy einsetzen. Auch außerhalb der dunklen Gefängnisse ist es nicht immer leicht. Wir können nur alles daran setzen, daß dieses Unrecht irgendwann aufhört. Gerade deshalb haben wir die Pflicht das scheinbar unmöglich zu fordern über die heutigen Gedankengrenzen hinaus, um letztendlich auch das meiste davon herauszuholen – uns nicht zufrieden damit zu geben, es für die Tiere „ein bisschen“ besser zu machen. Ein leidensfähiges Geschöpf wird ersten niemals in Gefangenschaft glücklich sein können und zweitens den Tod auch nicht aufgrund einer etwas besseren Haltung akzeptieren wollen.


Wir hoffen für unseren Happyboy noch ein langen und aktives Lebe mit allem, was dazu gehört.


Patenschaften sind bereits ab 5 € monatlich möglich und retten LEBEN.

Auch Einmalspenden zur Überbrückung der fehlenden Patenschaften helfen uns sehr.

DANKE, dass du dabei bist! ❤️

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