Ein sehr tragisches Unglück erschüttert uns! 😢🖤
- ruesselheim
- 23. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Nach GEROLA, die uns als wissentlich tragend geschenkt wurde, hat doch nun auch noch FLEUR inmitten der Ochsenherde gekalbt. Aber auch TANTE IRMI, die ebenfalls nicht tragend sein sollte, hat nun im Offenstall auf der Weide ein Kälbchen zur Welt gebracht. Kurz nach der Geburt ist TANTE IRMI im Laufen zusammengebrochen und noch ehe der Tierarzt eintraf gestorben.
Unser Landwirt, der inzwischen dazugekommen war, stand fassungslos daneben. Und konnte nur zusehen wie IRMI starb, während der Tierarzt noch am Telefon war. Dieser meinte, dass sich wahrscheinlich ein Blutpfropf gelöst hat, ein Thrombus oder die Geburt zu viel für ihr doch schon älteres Milchkuhherz war… Man darf nicht vergessen, dass 500 Liter Blut durch den Körper gepumpt werden müssen, um 1 Liter Milch zu produzieren. TANTE IRMI, FLEUR und GEROLA brachten 40 Liter Milchleistung am Tag, ehe sie zu uns kamen. Das muss man sich mal vorstellen, welche Herzleistung so ein armes Wesen braucht.
Das kleine Bullenkalb stand die ganze Zeit neben seiner sterbenden Mutter. - Und wir hatten jetzt auch keine Biestmilch mehr. Wochenende und alle Landwirte von uns haben keine eingefroren oder kalbende Tiere. Auch dieses Bullenkälbchen hätte es gar nicht geben sollen. Und nicht jeder fremde Bauer gibt uns was ab…
Nach langen Stunden hat uns einer in 30km Entfernung 5 Liter Biestmilch für 15€ verkauft. Danke dafür!
Jetzt haben wir ein einsames neugeborenes Bullenkälbchen kurz vor Weihnachten und eine der liebsten Kühe verloren.
TANTE IRMI, warum versteht keiner, ich hätte Dir die Mutterschaft so sehr gewünscht. - Nach allem, was Du im früheren Leben hinnehmen musstest. Es fühlt sich einfach nur unfair an. Für Dich, Dein Kind und jeden, der mit so einer armen Milchkuh fühlen kann…🖤🖤🖤
-Doris Rauh-


































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