SCHURLI - Kleines vernachlässigtes Bauernkaterle braucht Hilfe!
- vor 2 Stunden
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Was für ein Start ins Pfingstwochenende… Aber immerhin geht es mir noch besser als dem armen Würmchen hier. Zumindest die Nachbarskinder hatten Mitgefühl und haben mir das Zwerglein vorbeigebracht – es sei wohl vom Dach eines der Bauernhöfe gefallen. Nun sitzen wir beide hier in der Tierklinik im Notdienst. Die Tiere daheim haben noch kein Abendessen bekommen, und wir warten.
So wie die Augen des Kleinen aussehen, ist das nicht erst seit zwei Tagen so. Schon gar nicht erst seit heute und definitiv nicht von einem „Dachsturz“… Alles ist bereits nekrotisch. Ich kann ihn gar nicht absetzen, sonst jammert er sofort.
In der Gegend herrscht extreme Inzucht unter den Katzen. Gefüttert werden sie zwar von den Frauen aus der Nachbarschaft, aber wenn Tiere in die Klinik gebracht werden – zum Beispiel, weil sie nur noch im Kreis laufen –, und die Finder versuchen, die Kosten von den Bauern einzufordern, heißt es nur: „Das machst du mir nicht noch mal! Da haben wir andere Mittel und Wege!“
Ich musste das kleine Katerchen natürlich in der Klinik lassen. Er hat schwere Hämatome und beide Augen sind unrettbar ausgelaufen. Aufgrund der starken Schmerzen und der hohen Infektionsgefahr (durch die Nähe zum Gehirn) müssen beide ohnehin zerstörten Augen zeitnah entfernt werden.
Sofern er die Nacht übersteht, soll er morgen operiert werden – das wird absolute Filigranchirurgie. Einschließlich Notdienstgebühr, stationärer Aufnahme und dem ersten Aufpäppeln liegt der grobe Kostenvoranschlag (selbst abzüglich meines Tierschutz-Rabatts) bei 1.800 bis 2.000 €…
Wir benötigen dringend Unterstützung bei seinen Tierartkosten, vielleicht mag sich ja jemand an den Kosten beteiligen?
Update 24. Mai: Ich hatte es seit seiner Einlieferung nicht mehr geschafft, telefonischen Kontakt zur Klinik herzustellen. Sie hatten es wohl auch bei mir versucht. Ein einziges Mal – genau in dem Moment, als er schlafen gelegt werden sollte – hatte ich die Empfangsdame am Telefon. Sie würgte mich jedoch direkt ab und rief: „Wir melden uns, wir haben einen Narkosenotfall!“
Danach kam keinerlei Kommunikation mehr zustande, und ich war natürlich in allergrößter Sorge. Also bin ich heute Mittag selbst in die Klinik gefahren. Nach drei Stunden Warten dann die Erleichterung: SCHURLI lebt und darf sogar schon mit nach Hause!
Ich habe ihn spontan SCHURLI genannt, als sie am Freitag bei der Aufnahme einen Namen brauchten…
-Doris Rauh-
Hier kannst du SCHURLI 💗 direkt über betterplace.org unterstützen!
Patenschaften sind bereits ab 5 € monatlich möglich und retten LEBEN.
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DANKE, dass du dabei bist! ❤️



























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