HappyBoy - vom ängstlichen Fluchttier, zum liebevollen Schmuser ❤️


HappyBoy konnte nach 6 Monaten in einer Schweinemastanlage vor dem Abtransport zum Schlachthof fliehen und kam im Anschluß durch den Einsatz einer sehr engagierten und liebenswerten Unterstützerin auf unseren Lebenshof in der Nähe von Nördlingen. Die ersten Tage in der Quarantäne waren für ihn wahrlich keine leichten – Angst, Ungewissheit, Nervosität. Aufheiterung hatte er durch Fred erfahren - er war der kleine aufgeweckte Bruder, der stets direkt an Happy's Seite stand. Sie haben sich immer respektiert, obwohl Fred alle Narrenfreiheiten gegenüber HappyBoy hatte.


Der Anschluss an die Rotte gestaltet sich wirklich schwer, das Bild ist von Angst und Zurückhaltung geprägt. Auch leichte Annäherungen von uns waren mit äußerster Vorsicht genießbar, Anfassen war gar nicht möglich, aber keine Reaktionen von Aggressivität. Er wollte das Vertrauen, war aber total unsicher.

Der zugestandene Respekt unsererseits gab ihm die Zeit, von sich aus den Weg zu uns zu suchen.

Heute ist er schon ein wenig ein Strolch, als hätte sich Fred in ihm verewigt, jener, der in schwierigen Zeiten furchtlos an seiner Seite stand.

HappyBoy ist momentan der Größte unter unserer Nachwuchsgang, doch längst nicht der Älteste.

Wir dürfen mit ihm blödeln und kuscheln. Die Entwicklung ist wundervoll und wir denken gerade das kommt auch in seinem zufriedenen Gesichtsausdruck zur Geltung.


Natürlich können wir nie in eine derartige Persönlichkeit hineinschauen, aber wir können ihm die nötige Aufmerksamkeit schenken, um ihm das unbedingte Vertrauen zu Teil werden zu lassen. Wir denken und hoffen er gibt uns weiterhin die Chance ihm sein Dasein so gut und zufrieden, wie nur möglich zu machen.


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