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Rüsselheim
e. V.

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Ferdinand - Der Geflohene

Vor ein paar Tagen hat uns eine Rentnerin Nähe Augsburg angerufen und ein richtiger Krimi begann...

Bei einer Cutting Veranstaltung ist vor etwa 7 Monaten ein damals kleiner Bulle verständlicherweise abgehauen und hat sich im Wald versteckt. Die besagte Rentnerin fütterte das inzwischen rund 15- Monate alte Tier, um das sich sonst niemand kümmerte, seit Monaten täglich. Mittlerweile geschlechtsreif, lungerte der Kerl inzwischen viel bei einem Landwirt herum, der eine spezielle Rinderrasse züchtet und da die Gefahr bestand, dass er fremde Kühe deckt, wurde eine Abschusserlaubnis beantragt.

Die Rentnerin hat daraufhin auf Umwegen uns ausfindig gemacht und um Hilfe gebeten.

Wir wussten, wenn wir das Tier betäuben anstatt totschießen lassen wollen, müssen wir zum einen schnell sein und zum anderen erst einmal das Tier freikaufen.

Und dann ging alles ganz schnell, denn vorgestern Nacht hat Ferdinand das Gatter der reinrassigen Rinder kaputt gemacht und wir mussten sofort handeln, um das Schlimmste zu verhindern. Wir konnten ihn separieren, aber er ließ sich nicht auf den Hänger verladen und auch das Blutziehen war nicht möglich. Ferdinand war so aufgeregt, dass die Betäubung nicht wirkte und der Tierarzt über mehrere Stunden nachspritzen musste und mit Engelszungen auf den natürlich total scheuen Bullen einredete.

Er lag er schon dreimal und stand jedes Mal wieder auf...

Mitten in der Nacht ist er gestern endlich am Bestimmungsort nahe Fulda angekommen.

Da das Veterinäramt einen richtigen Quarantänestall gefordert hat, konnten wir in letzter Minute einen garantiert ausbruchsicheren Stall auftreiben.

Rund 4 Wochen muss er nun noch alleine ausharren, bis seine Seuchenfreiheit hoffentlich bestätigt ist!

Ferdinand fehlen jetzt 130€ monatliche Patenschaft und der Tag gestern mit dem Tierarzt so lange vor Ort, war ebenfalls kostenintensiv. Zusätzlich war der Tierarzt am Mittwoch schon mit uns länger draußen, um einen Plan für Montag aufzusetzen, wie er zum Betäubungsschuss kommen kann, ohne dass uns das Bürschchen bei Nacht in den Wald läuft und nicht mehr gefunden wird.

Dazu kommt der extra benötigte Quarantänestall, der Transport, das Labor...

Diese Kosten ohne Patenschaften müssen wir aufbringen, da wir genug Tiere mit Minderabsicherung haben.

Um die bisherigen Kosten zu decken, haben wir eine Spendenaktion erstellt:

HIER GEHT'S ZUR FACEBOOK-SPENDENAKTION!

Patenschaften sind bereits ab 5 € monatlich möglich und retten LEBEN.

Auch Einmalspenden zur Überbrückung der fehlenden Patenschaften helfen uns sehr.

DANKE, dass du dabei bist! ❤️

Die Augsburg Allgemeine war ebenfalls vor Ort:

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